VORBEREITUNGSSTART AM MONTAG
Am Montag, 23. Januar steigt auch der 1. FC Weißenfels wieder in die Vorbereitung für die Rückserie in der Landesklasse ein. Bereits am darauffolgenden Freitag gibt es das erste Testspiel um 18.30 Uhr beim Landesliga-Mittelfeldteam Romonta Stedten.
Auf Heimspiele dürfen sich die Fans am 04.02. gegen den souveränen Tabellenführer der Halleschen Stadtliga (bei uns Kreisoberliga) und am 18.02. gegen den SV Eintracht Camburg aus der Thüringer Regionalklasse (bei uns Landesklasse) freuen.
Höhepunkt der Vorbereitungsphase ist allerdings schon ein Pflichtspiel. Denn am 11. Februar müssen die Jungs von Henryk Lihsa im Kreispokal-Viertelfinale beim Dauer-Rivalen 1. FC Zeitz antreten. Um zahlreiches Erscheinen in der Elsterstadt wird gebeten.
Trainingstermine sind bis zum ersten Rückrunden-Punktspiel am 25.02. (14 Uhr) beim SV Merseburg 99 immer der Montag, der Dienstag und der Donnerstag, jeweils 18.30 Uhr im Stadion an der Beuditzstraße.
IN BERLIN UNTER WERT VERKAUFT
Der 1. FC Weißenfels hat auch bei seinem zweiten Auftritt beim Hallenfußball-Turnier des BFC Dynamo im Berliner Bezirk Hohenschönhausen wieder nur einen Punkt geholt. Doch im Gegensatz zum Vorjahr war diesmal für den Dritten der Landesklasse wesentlich mehr drin als noch im Vorjahr.
„Dieses Jahr ist das Turnier nicht so hochklassig besetzt wie 2011“, sagte Co-Trainer Rene Milbrath, der den arbeitsverhinderten Henryk Lihsa ersetzte. Dennoch hatten die Weißenfelser in einem Feld mit zehn Berliner Mannschaften und einer aus Brandenburg gute Chancen die Zwischenrunde zu erreichen. Und das trotz einer schweren Vorrundengruppe. Denn mit Pokalverteidiger und Gastgeber BFC Dynamo und dem Zweiten der Berliner Verbandsliga Eintracht Mahlsdorf bekamen es die Saalestädter mit den nominell stärksten Teams zu tun. Die Gruppe vervollständigte der BSV Oranke aus der Kreisliga B, der im gesamten Feld als der vermeintlich schwächste Gegner eingeschätzt wurde.
Gleich im ersten Spiel konnte der 1. FC gegen Mahlsdorf zeigen, dass er eigentlich einen guten Tag erwischt hatte. Denn nach dem 1:2 hatte er das Spiel im Griff, ging zweimal mit 3:2 und 4:3 in Führung und sah wie der sichere Sieger aus. Doch Mahlsdorf rettete noch das Unentschieden.
„Das war ein Spiel auf Augenhöhe, der Zwei-Klassen-Unterschied war nicht zu erkennen. Jetzt müssen wir gegen Oranke nachlegen“, sagte Milbrath unmittelbar nach dem Spiel, wurde dann aber eines Besseren belehrt. Denn als Favorit taten sich die Weißenfelser schwer, gingen lediglich mit 1:0 in Führung und sahen sich auf einmal im Rückwärtsgang als Oranke glücklich dank eines abgefälschten Tores den Ausgleich erzielte. Jetzt versuchten es die Sachsen-Anhalter mit der Brechstange und liefen zwei Minuten vor Schluss in einen Konter - Endstand 1:2.
Da sich aber der spätere Turniersieger Eintracht Mahlsdorf mittlerweile seiner Stärke bewusst geworden war und sowohl den BFC Dynamo (3:1) als auch Oranke (5:0) deutlich bezwingen konnte, gab es doch noch eine Chance für Weißenfels. Denn Oranke hatte schon gegen den Gastgeber mit 0:2 verloren und war raus aus dem Rennen um die Zwischenrunde. Im abschließenden Spiel dieser Gruppe hätte dem 1. FC ein einfacher Sieg gegen den Oberligisten BFC Dynamo gereicht.
„Die spielen auch nur mit vier Mann“, unkte Milbrath noch vor dem Spiel, sah dann aber seine Mannschaft auf völlig verlorenem Posten. Mit 0:3 ging sie gegen den späteren Turnierzweiten regelrecht unter und verabschiedete sich früh aus dem Turnier.
„Wir hätten definitiv in die Zwischenrunde kommen müssen“, war FC-Spieler Patrick Baudisch sehr enttäuscht. Sein Kapitän Ronny Scharf hielt ein Weiterkommen ebenfalls für möglich, sah die Fehler aber vor allem beim eigenen Team: „Die Ordnung und auch der Ehrgeiz hat oftmals nicht so gestimmt bei uns. Gott sei Dank hat sich zumindest niemand verletzt.“
Positiv war dagegen die Stimmung, die die zahlreich mitgereisten Fans des 1. FC Weißenfels in der großen Halle des Sportforums verbreiteten, in der normalerweise die Zweitliga-Volleyball-Damen der SG Rotation Prenzlauer Berg ihre Heimspiele absolvieren. Neben den Gastgeber-Fans des BFC Dynamo machten sie als einzige regelmäßig Lärm.
1. FC Weißenfels: Schäffner - Risian, Scharf (1 Tor), Löbnitz, Baudisch (1), Krivan (1), Bransch, Sturm, Kriz (1), Dias (1)
IM POKAL-VIERTELFINALE ZUM 1. FC ZEITZ
Der 1. FC Weißenfels muss im Viertelfinale des Krombacher-Burgenland-Kreispokals beim Klassenrivalen 1. FC Zeitz antreten. Das ergab die Auslosung, die am Rande der B-Jugend-Hallenkreismeisterschaft in der Sporthalle West durch Jürgen Rosenheinrich vom Weißenfelser Handballverein vorgenommen wurde.
„Ich habe meinem Kumpel Jürgen schon die Freundschaft gekündigt. Nein, Scherz beiseite. Natürlich ist das das schwerste Los, was hier hätten haben können, aber wir müssen es so nehmen wie es kommt. Trotzdem wollen wir natürlich eine Runde weiterkommen“, sagte Henryk Lihsa, Trainer des 1. FC Weißenfels.
Als Spieltermin ist der 11. Februar (14 Uhr) vorgesehen. Weitere Spiele: SV Hohenmölsen - vfB Nessa, SV Memleben - BSC Laucha, 1. FC Nebra - SV Spora
SIEG BEIM STADTWERKE-CUP!!!
Der Tabellenzweite der Landesklasse, der 1. FC Weißenfels, hat die zehnte Auflage des Stadtwerke-Cups in der Weißenfelser Stadthalle gewonnen. Im Finale setzte er sich gegen den Landesligisten Blau-Weiß Zorbau knapp mit 1:0 durch. Schütze des goldenen Tores war Isaque Dias. Als Bonbon oben drauf gab es für den Turniersieger auch noch ein Fass Bier, da sie mit fünf Gegentreffern nicht nur die beste Abwehr, sondern mit 15 Toren auch den besten Sturm aller Teilnehmer hatten. Zudem wurde Daniel Richter als bester Torwart geehrt.
„Eigentlich wollte ich ja zwei Einzeltitel abräumen“, sagte Daniel Richter zwar augenzwinkernd, aber nicht völlig aus der Luft gegriffen. Denn mit vier Treffern war der Weißenfelser Torwart tatsächlich auch drittbester Torschütze. Die erzielte er allesamt beim 5:1-Sieg im abschließenden Vorrundenspiel gegen Grün-Weiß Langendorf. Richter ging vor allem bei Eckbällen immer wieder mal mit in den Angriff und hämmerte dann aus der Distanz die Bälle ins Netz. „Das war schon irgendwie abgesprochen, aber dass das so gut klappt, hätte ich auch nicht gedacht“, so Richter.
Vor dem Langendorf-Spiel hatte sich der 1. FC Weißenfels zunächst knapp mit 3:2 gegen den 1. FC Zeitz und dann entscheidend gegen den Gruppenfavoriten Naumburg 05 aus der Landesliga durchgesetzt. Ähnlich souverän spazierte Blau-Weiß Zorbau durch seine Vorrundengruppe und ließ dabei den Landesklasse-Vertretern VfB Nessa und RW Weißenfels keine Chance.
In den Halbfinalspielen hatte zunächst Zorbau keine Probleme mit dem 1. FC Zeitz., ehe es zum Stadtderby zwischen dem 1. FC und Rot-Weiß Weißenfels kam. Der FC ging durch einen Doppelschlag von Baudisch mit 2:0 in Führung, die aber Kopp und David Lange ausgleichen konnten. Nach einem erneuten Baudisch-Treffer schaffte Dias 20 Sekunden das entscheidende 4:2, allerdings unter Zuhilfenahme seines Oberarms, was den Rot-Weißen die Chance auf den Ausgleich und ein Siebenmeterschießen nahm.
Während sich Rot-Weiß im kleinen Finale gegen Zeitz den Frust von der Seele schoss, hatte der 1. FC Weißenfels mit Zorbau die härteste Nuss des Turniers zu knacken. Unterstützt von jeweils großen Fangruppen boten beide Mannschaften ein rasantes Spiel. Nach dem 1:0 durch Dias konnte sich der 1. FC Weißenfels nur schwer gegen die Blau-Weißen erwehren. Und dann fiel tatsächlich noch das 1:1, allerdings eine Sekunde nach der Sirene.


